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Tim Fischer wurde am 12. März 1973 in Delmenhorst (Nähe Bremen) geboren. Mit 15 Jahren organisierte er sich zusammen mit einer Klavier spielenden Bekannten öffentliche Auftritte im Oldenburger Bistro "Capitol". Im Herbst 1989 stellte er sich beim Kleinkunstfestival in Wilhelmshaven einer größeren Öffentlichkeit vor. Mit 17 ging er auf die Reeperbahn nach Hamburg. In der Nacht studierte er das Leben ringsherum. Am Tag nahm er im Schmidt-Theater die Kartenbestellungen entgegen Zusammen mit dem Komponisten und Pianisten Rainer Bielfeldt entstand in der Zwischenzeit der Chansonabend "Zarah ohne Kleid", mit dem er die ersten großen Erfolge einheimste. Im Herbst 1992 zog Tim Fischer nach Berlin. Wenige Monate später stellte er im Februar 1993 im BKA (Berliner Kabarett Anstalt) unter dem Titel "Wenn die Liebe ausgeht" mit seiner Band den zweiten Chansonabend vor. Zum Programm gehörten neben den Liedern von Rainer Werner Fassbinder und Peer Raben vor allem Texte von Hans Magnus Enzensberger, Wolf Wondratschek und Friedrich Hebbel. Unter dem Titel "Wenn die Liebe ausgeht" entstand seine erste CD, unter anderem mit dem Lied "Rinnsteinprinzessin", Text Edith Jeske, Musik Rainer Bielfeldt. Das dritte Chansonprogramm "Weil mir so ist" hatte im Oktober 1993 in Berlin Premiere. Am 23. März 1994 präsentierte Tim Fischer in der "Bar jeder Vernunft" in einer unkonventionellen Mischung aus Klassikern und zeitgenössischen Chansons sein viertes Programm "Und habt mich gern". Unter demselben Titel erschien als Mitschnitt eines Konzerts seine zweite CD.
Vom 5. bis 12. Dezember 1994 wurde in einer Coproduktion mit Radio Bremen und "Junges Theater Bremen" die dritte CD von Tim Fischer "NA SO WAS" produziert. Sie enthält alte und neue Titel und Aufnahmen mit den Gästen Rainer Bielfeldt, Cora Frost und Hildegard Schmahl. Am 13. und 14. Februar 1995 fanden im Studio von Radio Bremen Aufnahmen für eine CD statt. Tim Fischer singt zusammen mit Rainer Bielfeldt, Cora Frost, Daniel Morgenroth, Hildegard Schmahl und der Wiener Chansonssängerin Lilli Walzer "Duette" von damals bis heute. 1995 erhielt Tim Fischer als jüngster Chansonnier den Deutschen Kleinkunstpreis. 1996 entstand im Alten Sendesaal von Radio Bremen eine Doppel-CD. Auf der einen in der Kassette enthaltenen CD befindet sich der Zyklus "Lieder eines armen Mädchens", Text und Musik Friedrich Holländer, zum 100. Geburtstag des Texters und Komponisten, der diese Lieder 1921/22 für seine erste Frau Blandine Ebinger geschrieben hatte. Da die Noten zu den Liedern "Jeheimnis der Blumen" und "Mit einer scheußlichen Puppe" verschollen sind, vertonte sie der Komponist Serge Weber neu. So konnte der komplette Zyklus das erste Mal seit 60 Jahren erneut zu Gehör gebracht werden. Auf der anderen CD der Doppelkassette befindet sich ein Live-Mitschnitt aus "Junges Theater Bremen", der von dem Pianisten Rainer Bielfeldt begleitet wurde.
Im Herbst 1996 hatte das Programm "Lieder eines armen Mädchens/La Bonne Chanson" Premiere mit dem darin enthaltenen Zyklus "La Bonne Chanson" von Paul Verlaine, vertont von Serge Weber. 1996 unternahm Tim Fischer auf Einladung des Goethe-Instituts auch seine erste Nahost-Tournee und gab Konzerte in Damaskus/Syrien, Kairo/Ägypten und Khartoum/Sudan. Im Juli 1997 wurden unter dem Titel "Aus blauem Glase" Aufnahmen mit Liedern von Georg Kreisler, Cora Frost und anderen erarbeitet. Sie enthalten vier Duette mit der Schauspielerin Rosel Zech. Im August 1997 bewies Tim Fischer sein schauspielerisches Talent in dem Kabarett-Programm "Nichts ist unmöglich" - einer gemeinsamen Theaterproduktion mit HERRCHENS FRAUCHEN (Lisa Politt und Gunter Schmidt) und Rolf Claussen, die seit ihrem furiosen Start im Hamburger Schmidt-Theater quer durch die Republik erfolgreiche Gastspiele gab. Im Januar 1998 wurde diese Revue in einer Coproduktion mit Radio Bremen und "Junges Theater Bremen" unter demselben Titel auf einer CD aufgenommen. Im Dezember 1997 ging Tim Fischer - erneut auf Einladung des Goethe-Instituts - in Frankreich auf Tournee und gab Konzerte in Paris, Montpellier, Toulouse und Bordeaux. Im September 1998 kehrte Tim Fischer an den Ort seiner ersten großen Erfolge - das Schmidt-Theater in Hamburg - zurück, um dort wieder in Zusammenarbeit mit Radio Bremen seine neue CD: Tim Fischer LIVE AUF DER REEPERBAHN aufzunehmen. Neben Titeln von Georg Kreisler, Cora Frost und Eisler/Brecht enthält diese CD Lieder von Barbara, Serge Lama, Randy Newman, Gerhard Rühm und Martina Brandl.
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Boris Steinberg: Alles ChansonsBoris Steinberg, geboren Mitte der sechziger Jahre im damaligen Westberlin, verbrachte seine Jugend im Wedding. Nach Beendigung der Schauspiel und Gesangsausbildung, stürzt er sich ins neue Berlin und ersingt sich in den 90er Jahren seinen festen Platz in der Berliner Chansonszene. Als Veranstalter des bundesweit größten Chansonfestes, dem"chansonfest berlin", schafft er für viele Kollegen ein Podium. Tourneen führten ihn nach Polen und Finnland.In Alles Chanson erzählt Boris Steinberg mit Berliner Schnauze und Charme von seiner Liebe zum gesungenen Wort und warum er gerade dem Chanson verfallen ist. Ergänzt durch eine Auswahl seiner Liedtexte, entführt die Geschichte ganz en passant auch in die deutsche Chansonszene.
Das fünfte Schöner-Lügen-Festival in Heidelberg Das fünfte "Schöner-Lügen" - Festival in Heidelberg ist zu Ende gegangen. Die beiden "Macher" des Festivals, Bernhard Bentgens (links) und Roger Back-Ueltzhoeffer (rechts) im Interview über "ihr" Heidelberger Chanson - Festival:
Chansons und Chansonniers gibt es in fast jeder Stadt, aber nicht jede Stadt hat ein Chansonfest. Warum gerade Heidelberg?
Roger: Heidelberg zieht ein großes Publikum an, das Wert legt auf Witz und Intelligenz, auf geistreichen Humor und Qualität. Unsere Zuschauer schätzen und lieben das Chanson. Um dafür nicht nach Stuttgart oder Frankfurt fahren zu müssen, haben wir das Chanson zu uns geholt – und ins Schwarze getroffen. Bernhard: Stimmt. Außerdem ist Heidelberg eine Stadt der Künste und der Künstler. Ob im 19. Jahrhundert Clemens von Brentano mit „Des Knaben Wunderhorn“ oder heute Stieber Twins und Torch: In Heidelberg trifft Ästhetik auf Inspiration und schafft so den Nährboden für Künste und speziell für Musik. Diese besondere Stimmung geben wir unseren geladenen Chansonniers und unserem Publikum zurück.
Das siebte Heidelberger Chansonfest findet vom 2. Februar bis 30. März 2007 statschöner lügen
Freitag 2. Februar Kitty Hoff & Forêt Noire Rauschen (Festivaleröffnung)
Samstag 3. Februar Dota & die Stadtpiraten
Freitag 9. Februar im Helmholtzgymasium Heidelberg Maybebop singen Kändler | Immer für Dich da!
Sonntag 18. Februar im Theater der Stadt Heidelberg Tim Fischer | Adam Schaf hat Angst Regie, Buch & Musik: Georg Kreisler
Kitty Hoff erhält Lale-Andersen-Preis 2008Die Chansonsängerin Kitty Hoff erhält den Bremerhavener Lale-Andersen-Preis 2008. Die Prämie von 5000 Euro wird zum fünften Mal an eine Künstlerin oder einen Künstler der Sparte »Gehobene Unterhaltungsmusik« verliehen. Kitty Hoff gilt als einer der größten Geheimtipps der deutschen Chansonszene. Die Auszeichnung soll an die unvergessene »Lili Marleen«-Sängerin Lale Andersen erinnern, die 1905 in Bremerhaven geboren wurde. Auf Initiative des städtischen Kulturamts stiftet die Sparkasse Bremerhaven alle zwei Jahre den Preis, den Kitty Hoff am 15. März 2008 im Theater im Fischereihafen erhält. Die Laudatio hält Jurymitglied Dr. Wolfgang Rumpf, Musikchef beim Nordwest-Radio von Radio Bremen und dem NDR.
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